 |
von Friedrich Schiller
>>>
Freilichtspiele Schwäbisch Hall 2004
8. Februar 1587. Maria Stuart, entthronte Königin von Schottland,
Katholikin und durch ihre hohe Geburt durchaus legitime
Anwärterin auch auf die englische Krone, soll nach 19 Jahren
Haft wegen vermeintlicher Beteiligung an einer der zahlreichen Verschwörungen
gegen Elisabeth I. in der Halle des Schlosses Fotheringhay hingerichtet
werden. Beide Königinnen sind strikte Vertreterinnen der herrschenden
Machtverhältnisse ihrer Zeit, des Katholizismus und des sich
verbreitenden Protestantismus, die sich unversöhnlich gegenüberstanden.
Schiller gelingt es, weit über das historisch-politische Geschehen
hinaus, die psychologischen Fundamente und Strukturen politischer
Machtausübung freizulegen. Höhepunkt des Stückes ist
die berühmte (von Schiller genial hinzuerfundene) Gartenszene
im dritten Akt, in der sich die beiden Königinnen zum ersten
Mal leibhaftig begegnen. Mit dem Kampf um die Macht kämpfen sie
zugleich auch um ihre Existenz.
Maria Stuart ein packender Politkrimi und die
bewegende Geschichte zweier starker Frauen!
|